Gekommen, um zu bleiben: Die ersten Hühner ziehen auf den Mühlenhof!

Es flattert, scharrt und gackert seit Kurzem auf echten Mühlenhof-Sohlen: Unsere allererste, kleine Hühnerschar ist offiziell eingezogen! Für uns ist das ein riesiger Meilenstein – auch wenn die Herde bewusst noch überschaubar und klein gehalten ist.

Der Einzug ist unser persönlicher Startschuss und die ideale Vorbereitung auf das Jahr 2027, in dem wir auf dem Hof landwirtschaftlich so richtig durchstarten wollen.

Selbstversorgung und Wiesen-Nachbarschaft

Warum fangen wir jetzt schon im kleinen Rahmen an? Ganz einfach:

  1. Frische Hof-Eier: In erster Linie dient die kleine Truppe vorerst unserer eigenen Selbstversorgung mit frischen, ehrlichen Eiern direkt vor der Haustür.

  2. Gewöhnung auf der Weide: Für unsere Ziegen sind die bunten Federviecher noch etwas völlig Neues. Durch die kleine Gruppengröße können sich Ziegen und Hühner ganz entspannt aneinander gewöhnen und lernen, friedlich Nebeneinander und Miteinander auf den Weiden zu leben.

Der bunte Rassen-Mix: Durchdacht & Eifel-tauglich

Bei der Zusammenstellung unserer kleinen Bunttruppe haben wir nichts dem Zufall überlassen. Uns war wichtig, robuste Rassen auszuwählen, die mit dem Klima der Vordereifel gut zurechtkommen und sich ideal ergänzen.

Unser Hof-Kommando setzt sich zusammen aus:

  • Der Chef im Ring – Bielefelder Kennhuhn (Hahn): Ein zwar noch junger aber imposanter, extrem gutmütiger und ruhiger Hahn. Das Bielefelder Kennhuhn gilt als hervorragendes Zweinutzungshuhn – ruhig im Gemüt, wetterfest und wachsam über seine Damen.

  • Marans Hennen: Bekannt als die „Schokoladenseite“ des Hühnerhofs. Sie legen wunderschöne, tiefrotbraune Eier und zeichnen sich durch ein friedliches Wesen aus.

  • Blumenhühner Hennen: Eine alte, wunderschön gescheckte Landrasse. Sie sind extrem widerstandsfähig, wetterfest, agile Futtersucher und bringen Vielfalt in die Truppe.

  • Königsberger Hennen: Sehr robuste, freundliche Hennen mit guter Legeleistung, die auch bei kühlerem Eifelwetter unbeeindruckt ihre Runden drehen.

Bunte Vielfalt im Eierkorb & Blick auf die Zweinutzung

Durch diesen durchdachten Rassen-Mix freuen wir uns nicht nur über ein buntes Eiersortiment – von schokoladenbraun über cremefarben bis hin zu gesprenkelten Nuancen –, sondern verfolgen auch nachhaltige Ziele.

Sowohl das Bielefelder Kennhuhn als auch die Marans und Blumenhühner passen perfekt in unser Konzept der Zweinutzung: Gute Legeleistung auf der einen Seite, aber eben auch ausreichend Körpermasse und Robustheit für eine spätere, ehrliche Verwertung auf der anderen Seite. Ganz im Sinne eines nachhaltigen Kreislaufs, in dem jedes Tier seinen Platz hat.

Die ersten Schritte sind getan, die Ziegen beäugen die neuen Mitbewohner noch neugierig auf der Weide und wir freuen uns jeden Tag über das Leben, das Stück für Stück auf den Mühlenhof zurückkehrt.

Schön, dass ihr uns bei diesem Neuanfang begleitet!

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Kleinteilig statt riesig: Warum wir uns wieder der Natur anpassen